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Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 2: Die Grafikkarte
Titel: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 2: Die Grafikkarte
Autor: slashCAM Administrator
vom: Mo 15 Jul, 2013 15:20  

Ratgeber: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkarte - GPU Beschleunigung per CUDA und OpenCL von slashCAM - 15 Jul 2013 15:16:00
>Im zweiten Teil unserer Artikelserie über den optimalen PC für die Videobearbeitung konzentrieren wir uns ganz auf die immer wichtiger gewordene Grafikkarte: Worauf achten bei der Auswahl? Welche Leistungsdaten zählen für den Videoschnitt?
zum ganzen Artikel




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Spreeni 
vom: Mo 15 Jul, 2013 16:10  

Hallo Slashcam,

seid ihr sicher, dass Magic Bullet Colorista OpenCL unterstützt? Wir hatten hier im Forum gerade eine Diskussion darüber, in den Colorista Optionen ist von OpenGL Beschleunigung die Rede.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: tom Administrator
vom: Mo 15 Jul, 2013 16:17  

Spreeni hat folgendes geschrieben:
Hallo Slashcam,

seid ihr sicher, dass Magic Bullet Colorista OpenCL unterstützt? Wir hatten hier im Forum gerade eine Diskussion darüber, in den Colorista Optionen ist von OpenGL Beschleunigung die Rede.


Danke, ich hatte das mit dem Magic Bullet Denoiser verwechselt, der OpenCL unterstützt...

Thomas
slashCAM




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Alf_300 
vom: Mo 15 Jul, 2013 22:59  

Colorista II unterstützt GPU/OpenCL



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: tom Administrator
vom: Di 16 Jul, 2013 10:23  

Alf_300 hat folgendes geschrieben:
Colorista II unterstützt GPU/OpenCL


Hast Du dazu ne Quelle? Ich find nur was zu OpenGL Unterstützung (und hab da sProgramm selbst nicht hier)...
http://www.definitionmagazine.com/journal/2010/10/7/review-magic-bullet-colorista-ii.html

Thomas
slashCAM




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: steve72 
vom: Di 16 Jul, 2013 11:22  

Hallo,
ich kenne mich nicht so gut aus mit Grafikkarten, darum interessiert mich eure Meinung.

Welche Karte ist die bessere wenn es mir um Color Grading - "Genauigkeit"- Farbtreue und Performance geht?
Und welche ist die beste in Preis/Leistung?

Quadro K4000 (neu)
GTX 780
GTX 770
GTX 760

Im Internet wird oft die GTX760 empfohlen (Wieso nicht die 770 oder 780, diese scheint doch laut den benchmarks besser zu sein?!)

Vielen Dank für eure Hilfe!

EDIT:
Habe eben diesen Thread hier gefunden der eigentlich die Frage beantwortet! http://forum.slashcam.de/quadro-geforce-die-neuen-modelle-aber-was-kaufen-vt109740.html

Da mein Flaschenhals vorallem am Colorgrading in After Effects (Colorista & co) liegt, ist wohl eine QUADRO besser geeignet als eine GForce. Aber macht das wirklich den großen unterschied ob ich eine colirste sequenz mit einer Quadro rendere oder mit einer Gforce GTX760 ???

EDIT2: Ich sehe gerade die GTX 690 ist von den Daten her ja echt doppelt so stark wie die QUADRO K4000... und das beim gleichen Preis...

HHELPPPP

Liebe Grüße,
Steve


Zuletzt bearbeitet von steve72 am Di 16 Jul, 2013 12:29, insgesamt einmal bearbeitet




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Alf_300 
vom: Di 16 Jul, 2013 12:05  

Hi @TOM - @All

Hast recht Colorista II unterstützt GPU/OpenGL




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Hirschflo 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:01  

steve72 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
ich kenne mich nicht so gut aus mit Grafikkarten, darum interessiert mich eure Meinung.

Welche Karte ist die bessere wenn es mir um Color Grading - "Genauigkeit"- Farbtreue und Performance geht?
Und welche ist die beste in Preis/Leistung?

Quadro K4000 (neu)
GTX 780
GTX 770
GTX 760

Im Internet wird oft die GTX760 empfohlen (Wieso nicht die 770 oder 780, diese scheint doch laut den benchmarks besser zu sein?!)

Vielen Dank für eure Hilfe!

EDIT:
Habe eben diesen Thread hier gefunden der eigentlich die Frage beantwortet! http://forum.slashcam.de/quadro-geforce-die-neuen-modelle-aber-was-kaufen-vt109740.html

Da mein Flaschenhals vorallem am Colorgrading in After Effects (Colorista & co) liegt, ist wohl eine QUADRO besser geeignet als eine GForce. Aber macht das wirklich den großen unterschied ob ich eine colirste sequenz mit einer Quadro rendere oder mit einer Gforce GTX760 ???

EDIT2: Ich sehe gerade die GTX 690 ist von den Daten her ja echt doppelt so stark wie die QUADRO K4000... und das beim gleichen Preis...

HHELPPPP

Liebe Grüße,
Steve


Beim Grading in After Effects machen die unterschiedlichen Karten meiner Erfahrung nach kaum Unterschiede - da After Effects sowieso nicht auf Realtime ausgelegt ist - wirklich schnell geht da auch mit teuren Karten nix. Auf die Qualität des Gradings hat die Karte übrigens keinen Einfluss.

In Resolve dagegen ist die Grafikkarte mehr als die halbe Miete. Der Hauptvorteil der Quadros ist übrigens keine bessere Performance als bei den Geforce-Karten, sondern eine geringerer Stromverbrauch und oft auch eine kleinere Bauform. Eine Geforce 660Ti hat in Resolve die doppelte Leistung einer Quadro 4000 bei weniger als der Hälfte des Preises ...




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: blueplanet 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:19  

Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart

...ein guter Artikel, mit ein paar wirklich interessanten Einblicken zum Thema:
blueplanet hat folgendes geschrieben:
Werden etwa von Version zu Version die Standards innerhalb eines Standards von Adobe „manipuliert“ – das wäre blöd, denn dann habe ich wohl bald ein ganzes Sammelsurium von Mediaplayern im Regal stehen! Denn, die wundersame Wandlung: Verwende ich einen H264-File mit haargenau den gleichen Einstellparametern, jedoch nicht in Premiere CS6 sondern in CC konvertiert, wendet sich buchstäblich das Blatt: Der Panasonic DMP-BDT500, über USB „gefüttert“, versagt nach wenigen Sekunden seinen Dienst und D-Links Boxee spielt den File nun ohne murren ab…???

Oder gibt es für diesen Sachverhalt eine rein Hardware-technische Erklärung? Im Zusammenhang mit dem Umstieg von CS6 auf CC fand gleichzeitig ein Hardwarewechsel statt: Aus einem I7 920K-Prozessor wurde ein I7 3770K. Somit stellt sich die Frage: Haben Mainbords bzw. Chipsätze oder Prozessoren Einfluss auf die Kompatibilität /Qualität des H264-Codec?


Stellt sich nun eine weitere Frage: Kann man mit einer dezidiert Grafikkarte die vermeintlich schlechtere Qualität der GPU der CPU umgehen? Bzw.: Gibt es ggf. eine Möglichkeit explizit die Grafikkarte (sicherlich mit weitaus geringerer Geschwindigkeits-Leistung) dazu zu bewegen, die Konvertierung in den H264-Codec vorzunehmen?

beste Grüße
Jens




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:33  

blueplanet hat folgendes geschrieben:
Stellt sich nun eine weitere Frage: Kann man mit einer dezidiert Grafikkarte die vermeintlich schlechtere Qualität der GPU der CPU umgehen? Bzw.: Gibt es ggf. eine Möglichkeit explizit die Grafikkarte (sicherlich mit weitaus geringerer Geschwindigkeits-Leistung) dazu zu bewegen, die Konvertierung in den H264-Codec vorzunehmen?

???
Versteht jemand die Frage(n)?




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: blueplanet 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:44  

Ich ;): Bezieht sich auf dise Textpassage des besagten Artikel von Tom/Slashcam:

"...die beschleunigte Komprimierung von H.264/MPEG-2 Video per Quick Sync: Allerdings gibt es warnende Stimmen (etwa im zugehörigen Wikipedia-Eintrag), dass die Optimierung auf Geschwindigkeit zu Lasten der Bildqualität geht (im Vergleich zur Komprimierung per CPU). Nach Einschätzung von Anandtech ist die Bildqualität aber ausreichend gut - und Intel will in der neuesten Generation auch noch die Qualität verbessert haben (sowie die Encoding Optionen) - man sollte trotzdem nicht die allerhöchste Qualität vom Output erwarten...




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: blueplanet 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:50  

...oder mit anderen Worten bzw. wie ich es verstanden habe, wird bei bestimmten Prozessoren die in der CPU integrierte GPU für die Berechnung verwendet und nicht / weniger die GPU einer verbauten Grafikkarte!?

Oder haben lesen/interpretieren falsch? ;)




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 13:56  

Quick Sync ist ein Feature des Onboard-Grafikchips. Das muss man nicht verwenden (macht sowieso nicht jede Software). Dann kannst du den Onboardchip aber gleich ganz weglassen/abschalten (falls du nicht mit deinem Notebook bei der Textverarbeitung Akkuleistung sparen willst).



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: blueplanet 
vom: Di 16 Jul, 2013 14:09  

...verwendet Premiere CC Quick Sync?
...wenn ja, abschalten im BIOS (!) und rendert dann nur die GPU der Grafikkarte? (langsamer) bzw. gibt die Daten im Anschluss an die CPU weiter, wo sie schnell "verpackt" werden?

Konkret: Betrifft der evtl. Qualitätsverlust durch die Verwendung von Intel-Chips Premiere CC-Anwender?

Danke und beste Grüße
Jens




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 14:16  

Steht doch in dem verlinkten Artikel: Adobe PPro braucht ein spezielles Plug-In.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: blueplanet 
vom: Di 16 Jul, 2013 14:20  

...dann sollte man das tunlichst wohl nicht installieren ;)



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 14:26  

... wenn dir tunlichst Qualität so wichtig ist.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Coco21 
vom: Di 16 Jul, 2013 16:28  

Welche Grafikkarte konkret kann man denn nun nehmen, wenn man normalen AVCHD-Schnitt ohne allen möglichen Schnickschnack machen will. Ich möchte auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, also nichts sehr teures und überdimensioniertes Equipment, was ich dann nicht ausnutze.
Ich weiss, es gibt viele hochspezialisierte Leute, die in anderen Sphären schweben und die nur high end empfehlen. Aber mich würde einfach interessieren, welche GPU der Otto-Normal-Verbraucher nehmen kann, der einfach nur seine AVCHD-Videos schneiden will.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 16:46  

Ich selber verwende eine Nvidia GTS450, funktioniert wunderbar (CS6). Drunter würde ich nicht gehen, sonst gibts Engpässe (Speicheranbindung wenigsten 128bit, 1GB DDR5 Speicher). Erhältlich so um die 100 Euro.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Alf_300 
vom: Di 16 Jul, 2013 16:55  

AVCHD ohne Schnickschnack ?

von Nvidia GTX 285 1.28 GB aufwärts




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 17:02  

Zitat:
AVCHD ohne Schnickschnack ?

Was issn bei dir Schnickschnack ;)

Erwähnen solte man unbedingt, dass es letztlich von der verwendeten Software abhängt, was sie unterstützt.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: mannamanna 
vom: Di 16 Jul, 2013 17:15  

Coco21 hat folgendes geschrieben:
Welche Grafikkarte konkret kann man denn nun nehmen, wenn man normalen AVCHD-Schnitt ohne allen möglichen Schnickschnack machen will. Ich möchte auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, also nichts sehr teures und überdimensioniertes Equipment, was ich dann nicht ausnutze.
Ich weiss, es gibt viele hochspezialisierte Leute, die in anderen Sphären schweben und die nur high end empfehlen. Aber mich würde einfach interessieren, welche GPU der Otto-Normal-Verbraucher nehmen kann, der einfach nur seine AVCHD-Videos schneiden will.


Welches Programm nutzt Du denn zum Schnitt? Und nicht ganz unwichtig, welchen Prozessor (Die GraKa macht ja nicht die ganze Arbeit)?

mannna




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Coco21 
vom: Di 16 Jul, 2013 18:58  

CPU soll eine Intel I7-4770K werden und als Programm nehme ich z.Zt. Magix Video pro x3

Mit Schnickschnack meine ich, dass ich keine aufwendigen Effekte wie 3D o.ä. brauche.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: morgenlicht 
vom: Di 16 Jul, 2013 19:15  

Zitat:
http://www.slashcam.de/artikel/Ratgeber/Der-optimale-PC-fuer-den-Videoschnitt---Teil-2--Die-Grafikkarte---GPU-Beschleunigung-per-CUDA-und-OpenCL--Der-G.html#Der_G

Code:
           Breite Höhe   Pixel     Speicherplatz pro Frame
HD 720p    1280   720    921600     57 MB
HD 1080p   1920   1080   2073600   127 MB
UlraHD     3840   2160   8294400   506 MB
4K DCI     4096   2160   8847360   540 MB
5K (RED)   5120   2700   13824000  844 MB
6K (RED)   6144   3160   19415040 1185 MB


Wie kommt es zu dieser seltsamen Tabelle? Es steht zwar im Text, daß sich die Werte des Speicherplatzes pro Frame aus Breite x Höhe / 16.384 zusammensetzt, aber sind die Werte in MB nicht ein wenig viel zu hoch????

Oder ist ein Frame nicht gleich ein Bild?

Normalerweise rechnet sich es doch folgendermaßen:
Höhe x Breite x Farbtiefe x Kanal
zB.
1920 x 1080 x 8 x 3 = 49.766.400 Bit = 6.220.800 Byte (pro Bild)




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 19:27  

morgenlicht hat folgendes geschrieben:
Normalerweise rechnet sich es doch folgendermaßen:
Höhe x Breite x Farbtiefe x Kanal
zB.
1920 x 1080 x 8 x 3 = 49.766.400 Bit = 6.220.800 Byte (pro Bild)

Wo du recht hast, hast du recht.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Reiner M 
vom: Di 16 Jul, 2013 19:57  

morgenlicht hat folgendes geschrieben:

Wie kommt es zu dieser seltsamen Tabelle?

Oder ist ein Frame nicht gleich ein Bild?


Du musst unterscheiden zwischen der Anzahl Bytes, die ein Bild/Frame ausmachen (da ist Deine Berechnung richtig für z. B. RGB 8bpc, schon nicht mehr für RGBA, auch nicht für andere Bit-Tiefen), und dem Platz, der in der Grafikkarte reserviert werden muss (das zeigt die Tabelle), um alle Operationen mit dem Bild der entsprechenden Größe auszuführen.

Die Angabe bezieht sich auf Premiere Pro.

Weshalb Grafikkarten mit 1GB VRAM für Premiere Pro nur dann eine gute Wahl sind, wenn man kleine Bild/Frame-Formate verarbeitet.

Werden häufig große Formate, z. B. Fotos aus gängigen digitalen Fotokameras zu verarbeiten sein, sollte es mehr VRAM sein. 1GB genügt da nicht. Die Verarbeitung funktioniert dann zwar auch, aber nicht mit GPU-Unterstützung. Sie fällt dann automatisch auf die CPU zurück auch bei angewählter GPU-Unterstützung.

Beste Grüße,
Reiner




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Antworten mit Zitat direkter Link zum Beitrag
Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: morgenlicht 
vom: Di 16 Jul, 2013 21:09  

Reiner M hat folgendes geschrieben:
morgenlicht hat folgendes geschrieben:

Wie kommt es zu dieser seltsamen Tabelle?

Oder ist ein Frame nicht gleich ein Bild?


Du musst unterscheiden zwischen der Anzahl Bytes, die ein Bild/Frame ausmachen (da ist Deine Berechnung richtig für z. B. RGB 8bpc, schon nicht mehr für RGBA, auch nicht für andere Bit-Tiefen), und dem Platz, der in der Grafikkarte reserviert werden muss (das zeigt die Tabelle), um alle Operationen mit dem Bild der entsprechenden Größe auszuführen.

Die Angabe bezieht sich auf Premiere Pro.

Weshalb Grafikkarten mit 1GB VRAM für Premiere Pro nur dann eine gute Wahl sind, wenn man kleine Bild/Frame-Formate verarbeitet.

Werden häufig große Formate, z. B. Fotos aus gängigen digitalen Fotokameras zu verarbeiten sein, sollte es mehr VRAM sein. 1GB genügt da nicht. Die Verarbeitung funktioniert dann zwar auch, aber nicht mit GPU-Unterstützung. Sie fällt dann automatisch auf die CPU zurück auch bei angewählter GPU-Unterstützung.

Beste Grüße,
Reiner


Auch wenn sich dies nur auf Adobe Premiere Pro bezieht, will ich es verstehen, wie sich das zusammensetzt.

Nehmen wir die weiteren 8 Bit von A, macht dann also:
1920 x 1080 x 8 x 4 = 66.355.200 = 8.294.400 Byte,
ok, nehmen wir 16 Bit pro Kanal und RGBA an:
1920 x 1080 x 16 x 4 = 132.710.400 = 16.588.800 Byte
das wäre dann immer noch ein Achtel von dem angegebenen Wert.




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Antworten mit Zitat direkter Link zum Beitrag
Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Reiner M 
vom: Di 16 Jul, 2013 21:27  

morgenlicht hat folgendes geschrieben:


Auch wenn sich dies nur auf Adobe Premiere Pro bezieht, will ich es verstehen, wie sich das zusammensetzt.


Das lässt sich leider so nicht berechnen. Im VRAM werden für einen Frame mehrere Bereiche angelegt, die die Berechnung ermöglichen. Es müssen z. B. die Zustände getrennt gespeichert werden, die den Frame im Original zeigen, die Zwischenergebnisse aufnehmen und die das fertige Ergebnis enthalten.

Zusätzlich finden der Grafikkarte alle Berechnungen 32bit-Float RGBA statt. (In einer Quadro sogar 64bit, um die Rechengenauigkeit zu steigern). Ein Pixel wird also in 16 Bytes abgebildet, nicht in 3 Bytes.

CUDA ist Parallelprocessing. Jeder Prozessor benötigt eigene Arbeitsbereiche.

Der Gesamtbedarf für die nötigen Strukturen hängt direkt gemäß der im Artikel genannten Formel von der Framesize (Pixelmaße) des Bildes oder Frames ab.

Andere Hersteller müssen das übrigens ähnlich machen, weil es technisch nötig ist. Jedoch können sich die Strukturen durchaus unterscheiden und ich kenne deren Formel nicht. Adobe hat sie veröffentlicht, um zu erklären, welche VRAM-Größen für welche Verabeitungswünsche sinnvoll und empfehlenswert sind.

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: klusterdegenerierung 
vom: Di 16 Jul, 2013 21:51  

Meine Devise,
Finger weg von Quadro wenn es um Videobearbeitung geht.
Meine 2000er zb. war in dem Bereich auch lamer als jede Comsumer geforce für ein 1/5 des Preises.
Quadro ist eher für 3DMax etc. gedacht.
Ich würde eher darauf achten das man eine geforce mit min. 256bit und Chipsatz aus oberer Liga bekommt!




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: holger_p 
vom: Di 16 Jul, 2013 22:46  

Coco21 hat folgendes geschrieben:
CPU soll eine Intel I7-4770K werden und als Programm nehme ich z.Zt. Magix Video pro x3

Mit Schnickschnack meine ich, dass ich keine aufwendigen Effekte wie 3D o.ä. brauche.


Ati 7790. Sehr gute 2D Performance. Betrieb mit 3 Bildschirmen ist möglich. Nimm eine Version mit Doppellüfter, die sind sehr leise.


Gruß Holger




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: Reiner M 
vom: Di 16 Jul, 2013 22:48  

klusterdegenerierung hat folgendes geschrieben:

Meine 2000er zb. war in dem Bereich auch lamer als jede Comsumer geforce für ein 1/5 des Preises.


Richtig, sobald die 64-bit-Prozesse in der Karte greifen, kostet das natürlich Rechenzeit im direkten Vergleich gegenüber 32bit.

Die Ergebnisse werden genauer. Insbesondere Skalierungen oder mehrstufige Effekte über mehre Spuren profitieren davon, meine ich.

Allerdings relativiert sich dies etwas, weil abschließend wieder eine 8bit-Umsetzung daraus resultiert. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Anwender gar nicht präzise arbeiten, sondern eher nach Bauchgefühl, nach persönlichem Geschmack an Parametern drehen und selbst 32bit-Vorteile kaum schätzen.

Für diese User ist Geschwindigkeit sicher eher ein Aspekt und dann eine Geforce eine gute Wahl. Dennoch gibts auch die anderen... - Insbesondere, wenn der Rechner nicht nur für harte Cuts in einem NLE ausgelegt ist, sondern auch Compositing in hoher Qualität liefern muss, aus diversen Footage, mit unterschiedlichen Programmen gearbeitet wird oder z. B. 10bit-Monitore angesagt sind. - Verallgemeinern lässt sich das wohl nicht.

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkart
Autor: dienstag_01 
vom: Di 16 Jul, 2013 23:07  

Reiner_M hat folgendes geschrieben:
Richtig, sobald die 64-bit-Prozesse in der Karte greifen, kostet das natürlich Rechenzeit im direkten Vergleich gegenüber 32bit.

Die Ergebnisse werden genauer. Insbesondere Skalierungen oder mehrstufige Effekte über mehre Spuren profitieren davon, meine ich.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein Trugschluß ist. Wenn man bei Grafikkarten von Rendern in höherer Genauigkeit spricht, meint das Rendern für die Darstellung, nicht für den Export. Wenn also mit 30bit gerendert wird, heisst das, dass 10bit Farbtiefe an das Display ausgegeben werden. Cuda hat damit nicht zu tun. Da finden Rechenoperationen statt, die alleine von der Applikation dorthin *ausgelagert* werden (und nicht zur CPU).




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 2: Die Grafikkarte
Autor: mannamanna 
vom: Mi 17 Jul, 2013 09:01  

Coco21 hat folgendes geschrieben:
CPU soll eine Intel I7-4770K werden und als Programm nehme ich z.Zt. Magix Video pro x3

Mit Schnickschnack meine ich, dass ich keine aufwendigen Effekte wie 3D o.ä. brauche.



Magix Video Pro X:
Empfohlene Systemvoraussetzungen für HD-/3D-Bearbeitung
Prozessor: Intel® Core™ 2 Quad-Core-Prozessor mit 2,83 GHz (Intel® Core™ i7 empfohlen), AMD® Quad-Core-Processor mit 2,8 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Grafikkarte: dedizierte Grafikkarte mit mindestens 512 MB VRAM




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 2: Die Grafikkarte
Autor: Reiner M 
vom: Mi 17 Jul, 2013 12:54  

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:
Wenn man bei Grafikkarten von Rendern in höherer Genauigkeit spricht, meint das Rendern für die Darstellung, nicht für den Export.


Nein. Rendern meint Rendern.
Ob das Ergebnis (egal ob von CPU oder GPU gerendert) in die Vorschau fließt und dort auf den Vorschaumonitor, oder während des Exports in eine Datei, ist egal. Die GPU rendert, wenn angewählt, auch beim Export. Mit den qualitativ gleichen Ergebnissen.

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 2: Die Grafikkarte
Autor: Alf_300 
vom: Mi 17 Jul, 2013 13:15  

@Reinrer_M
Jetzt muß Du nur noch erklären warum es Playback Engine heißt




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