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Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard, RAM
Titel: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard, RAM
Autor: slashCAM Administrator
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:20  

Ratgeber: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 1: CPU, Mainboard und RAM von slashCAM - 26 Jun 2013 16:00:00
>Videoschnitt ist eine der Aufgaben für Computer, die sehr viel Rechenleistung benötigen können - je mehr davon vorhandenen ist, desto verzögerungsfreier gelingt die Arbeit. Wir wollen deswegen in diesem Text einige grundsätzliche Tips zu geben, worauf man bei der Konfiguration (oder dem Kauf) eines neuen Schnitt-PCs achten sollte, um die optimale Performance zu bekommen und keinen Flaschenhals das System ausbremsen zu lassen.
zum ganzen Artikel




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1
Autor: DV_Chris 
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:32  

*Popcorn holen*
*Getränke kaltstellen*
*Liegestuhl positionieren*

(PS: selten einen so oberflächlichen Artikel bei Slashcam gelesen)


Zuletzt bearbeitet von DV_Chris am Mi 26 Jun, 2013 15:56, insgesamt einmal bearbeitet




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:34  

Bisher (1. Teil): 0 (in Worten: NULL) Punkte.
Bin aber gespannt, wie ihr euch da rausrettet ;)




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Kameramensch 
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:45  

Also ich finde den Text als Einführung für Unbedarfte ganz gut.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: tom Administrator
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:48  

Der Artikel ist als Einführung gedacht für Leute, die wissen wollen, aus welchen Komponenten ein System überhaupt besteht - bei den Systemvorschlägen (und im zweiten Teil) wirds dann konkreter.

Thomas
slashCAM




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: Mi 26 Jun, 2013 15:49  

slashcam hat folgendes geschrieben:
Der Artikel ist als Einführung gedacht für Leute, die wissen wollen, aus welchen Komponenten ein System überhaupt besteht - bei den Systemvorschlägen (und im zweiten Teil) wirds dann konkreter.

Thomas
slashCAM

Ich sag ja, ich bin gespannt ;)




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1
Autor: DV_Chris 
vom: Mi 26 Jun, 2013 16:02  

Thomas, wenn etwa Wasserkühlung so pauschal als notwendig beschrieben wird (und etwa nicht auf den Nachteil der fehlenden Kühlung der Spannungswandler eingegangen wird), oder die wirklich essentielle Info bzgl. Chipsatz und Leistung, nämlich die maximal verfügbaren PCIExpress Lanes, nicht zu lesen ist, dann sehe ich wenig Sinn in so einem Artikel.

Und von welcher Grafikhardware sprecht Ihr, die erst mit PCIExpress 3.0 x16 die volle Leistung entfaltet?

Hoffe, Ihr habt auch den Punkt 'Gehäuseauswahl' noch in petto, denn hier sind die echten Temp und Lautstärke Punkte zu holen.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: tom Administrator
vom: Mi 26 Jun, 2013 16:33  

DV_Chris hat folgendes geschrieben:
Thomas, wenn etwa Wasserkühlung so pauschal als notwendig beschrieben wird (und etwa nicht auf den Nachteil der fehlenden Kühlung der Spannungswandler eingegangen wird), oder die wirklich essentielle Info bzgl. Chipsatz und Leistung, nämlich die maximal verfügbaren PCIExpress Lanes, nicht zu lesen ist, dann sehe ich wenig Sinn in so einem Artikel.

Und von welcher Grafikhardware sprecht Ihr, die erst mit PCIExpress 3.0 x16 die volle Leistung entfaltet?

Hoffe, Ihr habt auch den Punkt 'Gehäuseauswahl' noch in petto, denn hier sind die echten Temp und Lautstärke Punkte zu holen.


Was wären denn Deine Tipps? Wir sind - wie schon geschrieben - für alle Empfehlungen dankbar, da einige von Euch sicher mehr Erfahrung beim Zusammenschrauben von Schnittsystemen haben wie wir :-)

Thomas
slashCAM




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: Mi 26 Jun, 2013 17:13  

Viel hilft viel - so etwa könnte man den ersten Teil eures Artikels zusammenfassen. Dann ist also der optimale Schitt-PC eine Workstation.
Prima. (Dazu brauchts dann aber auch nicht den Artikel)

Worauf man meines Erachtens eingehen sollte, wenn man von einem OPTIMALEN System spricht:

Video (-material) ist nicht gleich Video (-material).
Die Systemanforderungen für das weit verbreitete AVCHD sind andere als bspw. bei 10-bit-Material von der Red.
Nicht erwähnt.

Verschiedene Schnittsoftware nutzt unterschiedliche Ressourcen, z.B. CPU und CUDA.
Nicht erwähnt. (Ok, Grafik kommt erst noch).

PC für den VIDEOSCHNITT nennt ihr euren Artikel.
Die einzigen Meßergebnisse, die überhaupt was mit Video zu tun haben, sind eure After Effects Benchmarks. Das aber ist ein Compositing Program.
Unterschiede zwischen Schnittsoftware und Compositing Tools, nicht erwähnt. Aber selbst, wenn man der Meinung ist, AE gehört mit in den Pool, sollte man auf wesentliche Unterschiede in der Nutzung der Ressourcen (Mercury Engine bei der Schnittsoftware Premiere, RAM-Vorschau bei AE) hinweisen. Oder anders: Das, was ganz besonders gut in AE funktioniert, sagt wenig bis gar nichts, ob das auch in einem Schnittprogramm gut funktioniert.

Letztlich ist euer Leitfaden total unspezifisch, könnte bis auf ganz geringe Ausnahmen auch für einen optimalen Gamer PC gelten. Aber die ständig wiederkehrende Frage, die immer wieder User hier ins Forum treibt/zieht: bei mir läuft es nicht optimal, was kann ich dagegen tun, beantwortet ihr hier auch nur mit der vollen Breitseite, mit Kanonen auf Spatzen schießen, nennt man das.

Klar, sobald man sich auf Differenzierungen bezüglich verschiedener Produkte oder Quellmaterialien einlässt, wird es gleich ganz schnell sehr komplex. Wenn man diese Differenzierungen aber komplett ausklammert, ist man schnell an dem Punkt, dass Leser sich genausogut beraten fühlen, wie von jedem x-beliebigen Verkäufer in jedem x-beliebigen Elektronikmarkt.

Ich erwarte HIER einfach mehr




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Reinhard S 
vom: Mi 26 Jun, 2013 17:33  

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:
Verschiedene Schnittsoftware nutzt unterschiedliche Ressourcen, z.B. CPU und CUDA.

... ergänzend: wann bzw. für welche Aufgaben wäre eine CPU mit Quick Sync-Fähigkeit einer anderen vorzuziehen? Und wie krieg' ich Quick Sync & CUDA gleichzeitig zum Laufen?

Ich seh' das auch so, dass für verschiedene Videoschnitt-SW-Lösungen der OPTIMALE PC durchaus unterschiedlich ausfallen kann und mit Kanonen auf Spatzen zu schießen nicht unbedingt sinnvoll ist.

Reinhard




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: sottofellini 
vom: Mi 26 Jun, 2013 19:09  

Viel Theorie, viele Fragezeichen. Für wen...Profi, Amateur?
Als für den Laien brauchbare und bezahlbare Unit hat sich das Retina Book im Verbund mit FCPX (und optional der BMCC) und Da Vinci Resolve entpuppt.
Scheint jedenfalls schon gut verbreitet zu sein, schliesst man auf die im Netz erhältlichen Lernclips.
Aber bitte nicht falsch verstehen, ich rede keinem System das Wort und bin auch nicht Apfel zentriert, wie der Pfeil von Wilhelm Tell:-)
Ist mir nach Sichtung vieler diesbezüglicher Beiträge eben aufgefallen.
Arbeite als Windower nämlich damit und aber auch mit Magix pro X5, welches mir persönlich sogar noch etwas intuitiver und Dank neuster Proxy- Möglichkeit auch genug schnell vorkommt ;-)
Und zugegebener Massen bin ich um diese Render- Pausen noch ganz froh, gibt sie mir als Amateur doch die Möglichkeit, mal draussen nach neuen Motiven zu suchen.
Profis haben da natürlich ganz andere Gerätschaften, ist schon klar.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: sgywalka 
vom: Do 27 Jun, 2013 07:10  

Bitte etwas weniger heftig!

Die erste Idee ist mal ( und es wird ja im Text gesagt, ein allgemeiner
Blick und Augenmerk auf den der nix damit zu tun hat, kaum Ahnung
oder eben nicht 200 Tage rumfrikeln...) eine STRUCKTUR..

BASISRECHNER

-es ist erstaunlich dass ein 100 euro chip heute abzieht wie vor 3 Jahren
ein 1000 euro chip. und es geht. mit etwas geduld und Köpfchen sehr gut

ab 160 euro kleine i5 gute amdchips und um 190euro ein 1155er -Xenon

GUTER ARBEITSRECHNER


-den werden die mei$$$ten haben könne wollen

HIGHEND-(KANN VOR KRAFT + KOSTEN NET MEHR GEHEN) RECHNER

- 2 xenon haswell 12 core 1600 euro floid-tiefkühl-kühlung etz..

MOBIL-RECHNER

-was geht im Feld und mal 2 tage im Studio zum rendern und as schmilzt nicht (mehr) und wo sind Produkt-erfahrungs-überschneidungen und was
darf die Gurke kosten--- nicht jeder schleppt gerne und $ herum.

Betriebssysteme

am besten das, das gar nicht mehr da ist ( sorry aber das teil solllte man
auf 0,001 zusammenfelxxen = alles wird schneller) und warum sich vieles
ergänzt.

Der alte Rechner

Lohnt es sich ein BEWÄHRTES SYSTEM ZU ZERREISSEN?
Lohnt es sich wegen ein paar Kröten ( oft 4-500 Euro) das zu tun?
Was macht the good old-young-worker im zweiten Leben?

Und warum haben viele eine alte Kiste die zb
-Upload-slave ist
-Volltrottel vom Webdienst ( also ein leerer hirnloser Kasten)
warum is es manchmal schalu wenn man den Uptate-schwachsinn
nicvht oder in gezeilten breichen NICHT macht?
( denkt mal an das alte und gebrääächlioche Wort...
AUFWÄRTSKOMPATIBEL..)

Speicherlösungen-interne-externe-Raids- Private-mobile-cloud

Klane Anmerkung.
Mir wäre noch nie aufgefallen das auf eienm amd phenomen 45nm
ein Renderergebniss in Programm X und render Y anders ausehn wird
als auf quad-xenon 20 core haswell und so weiter..

Das sehen echt nur Buchhalter, Kleingeister und alle die gar nicht vor, neben oder sonnst wo sitzen oder liegen oder was immer...

danke für die geduld und das wir nett miteinander sind und in etwa
ähnlich das wissen wollen was uns weiter bringt.

Am ende sehen und hören wir es...

_________________
nogo




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: EddiLomax 
vom: Do 27 Jun, 2013 09:22  

Zitat:
Zentral für die Performance eines Computers ist natürlich der Prozessor (CPU). Eine einfache Faustregel: je mehr MHz desto schneller (3,0 MHz sind besser als 2,7 MHz),



öööööhm MHz? PC von 1980? oder Casio-Taschenrechner?




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: RUKfilms 
vom: Do 27 Jun, 2013 10:21  

da fordert slashcam schonmal um hilfe, und dann wird hier trotzdem wieder ein fass aufgemacht...ein sinnvoller beitrag bisher.
_________________
lieber reich und gesund als arm und krank




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Novomotion 
vom: Do 27 Jun, 2013 20:24  

Danke für diesen Artikel, slashCAM!

Bitte fortsetzen und in regelmäßigen Abbständen aktualisieren!

Sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass der Artikel sich an Leute richtet, die sich mit der Materie (noch) nicht so intensiv beschäftigt haben (und es auch nicht wollen). Und diese bekommen hier einen guten Einstieg und Überblick.

Diejenigen, die sich bereits intensiv mit diesem Thema beschäftgt haben und viel Ahnung von der Materie haben, sollen das Bashing mal stecken und stattdessen mal konstruktiv an einer Verbesserung und Vertiefung des Artikels (bzw. der Artikelserie) mitarbeiten. Der/die Autor/en haben ja bereits gesagt, dass sich für Anregungen nd Verbesserungen offen sind.

Wäre doch super, wenn man hier auf slashCAM ein Seite hätte, die die erste Adresse ist, um sich mal einen Überblick darüber zu verschaffen, was auf dem Prosumer-Markt gerade der aktuelle Stand ist, was die Video-Schnitt-PCs für Consumer/Semi-Profis angeht.

Voll-Profi-Wissen wird man in wenigen Artikeln wohl kaum vermitteln können. Zumal man als solcher wahrscheinlich sowiso besser beraten ist, einen spezialisierten IT-Profi damit zu beauftragen, ein System (für professionelle Ansprüche und mit entsprechend hohem Budget) zusammenzustellen (sofern man nicht selbst bereits genug Fachkenntnis hat). Was dann auch auf die Profi-Software zugeschnitten ist, die man jeweils einsetzen möchte.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: vladi 
vom: So 30 Jun, 2013 14:21  

Wenn dieser Artikel für die Amateure wie ich geschrieben worden ist, dann klären Sie mich bitte auf:
je kleiner der CL Wert, desto besser, je höher taktbar desto besser

Also je höher der Takt desto höher Latenz- wie geht man davor?

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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: So 30 Jun, 2013 14:24  

Geringere Latenz ist besser.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: vladi 
vom: So 30 Jun, 2013 14:47  

ok aber bei DDR3 2400 gibt es keine 9-9-9-24 Timing
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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Reiner M 
vom: So 30 Jun, 2013 15:07  

Ich möchte einen Punkt herausgreifen:

Zitat:
In vielen Aspekten ähneln PCs für Videobearbeitung denen von Gamern


Das sehe ich etwas anders. Herzstück ist die CPU-/RAM-Konfiguration. Hier werden Gamer-PCs i. d. R. auf "steile" CPUs achten: Wenige Kerne, dafür hochgradig übertaktbar. Games benötigen meist nur wenige Kerne, das Produkt aus Kerne mal Takt bestimmt aber den Stromverbrauch, somit die Wärmeentwicklung und in der Folge den Aufwand für Kühlmaßnahmen.
Typischer, beliebter Prozessor z. B.: Intel i5.

Video-Anwendungen freuen sich dagegen über "breite" CPUs mit vielen Kernen. Hier ist zwar auch oft die hohe Taktrate das Maß (besonders dann, wenn die Anwendung von Haus aus nur wenige Kerne nutzt, ist unterschiedlich), jedoch kann die Zahl die Kerne je nach Anwendung eine schwache Takrate mehr als kompensieren.
Typische Prozessoren: Ab Intel i7 2nd Generation und Xeon.

Ähnlich verhält es sich mit dem RAM. Während Gamer geringeren RAM Ausbau mit stark übertakteten Riegeln bevorzugen (wegen der Absicht, die CPU zu übertakten), sollten Videofreunde eher auf mehr RAM, dafür auf Tri-/Quad-Channel achten (CPU-Wahl).

Ansonsten unterschreibe ich diesen Satz:
Zitat:

Die Arbeit mit Video - sei es der Videoschnitt als auch Compositing oder Grading - kann zum sinnvollen Einsatz sehr viel Rechenleistung benötigen - je mehr davon vorhandenen ist, desto verzögerungsfreier gelingt die Arbeit.


Eigentlich ist das die fast hinreichende Zusammenfassung. Was dieser Satz in der Konsequenz meint, wird oft unterschätzt. Es geht dabei nicht um "ruckelfrei", sondern um problemloses, effizientes und zeitsparendes Arbeiten.
Fast hinreichend, denn es fehlt der Zusatz: "... viel Rechenleistung eines abgestimmten Systems benötigen ...".
Was nützt mir eine rasend schnelle 8-Kern-CPU in After Effects, wenn ich ihr nur 8GB RAM spendiere und keine SSDs außer fürs System dazu ... - Für Gaming wäre das jedoch mehr als hinreichend.

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: So 30 Jun, 2013 15:29  

Reiner, an dem Tag, an dem du erkennst, dass es einen Unterschied zwischen VideoSCHNITT und COMPOSITING gibt, dass es SCHNITTprogramme und COMPOSITINGprogramme gibt, macht es Sinn, hier zu diskutieren. Vorher ist es einfach sinnlos.
Ich erinnere dich in diesem Zusammenhang mal an unsere Diskussion über Raid oder nicht Raid (oder gings sogar um SSD). Wieviel war dein in der Praxis ermittelter Geschwindigkeitsgewinn? 10%? 9%? Oder waren es 11%? Ich habs vergessen. Jedenfalls gigantisch ;)
Schreibt sowas einfach mit hin, dann können sich die User selber ein Bild von eurem VIEL HILFT VIEL machen.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Reiner M 
vom: So 30 Jun, 2013 15:45  

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:
Reiner, an dem Tag, an dem du erkennst, dass es einen Unterschied zwischen VideoSCHNITT und COMPOSITING gibt, ...


Ich kenne ihn, Dienstag. ;)

Ich habe aber auch diesen Satz gelesen (und zitiert):

Zitat:

Die Arbeit mit Video - sei es der Videoschnitt als auch Compositing oder Grading - kann zum sinnvollen Einsatz sehr viel Rechenleistung benötigen - je mehr davon vorhandenen ist, desto verzögerungsfreier gelingt die Arbeit.


Überlesen?

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:

Ich erinnere dich in diesem Zusammenhang mal an unsere Diskussion über Raid oder nicht Raid (oder gings sogar um SSD). Wieviel war dein in der Praxis ermittelter Geschwindigkeitsgewinn? 10%? 9%? Oder waren es 11%? Ich habs vergessen. Jedenfalls gigantisch ;)


Ich kenne Deine Meinung dazu, Dienstag. Für Dich sind 10% nichts. Ich denke aber nicht in Prozent. Es ging übrigens um 1-Spur-AVCHD rein/raus pur. - Das aber ist sowie nicht meine Welt, auch nicht im Videoschnitt. Bei mir gehts um mehr. Und selbst, wenn es nur 10% wären: 10 Stunden rendern ... was kostet eine Stunde bei Dir?
Du darfst ja gerne Deine Systeme so zusammenschrauben, wie Du magst.

Dann, wenn Du begriffen hast, dass die Maßnahmen dazu dienen, die laufende Arbeit fortwährend und nachhaltig zu unterstützen (und nicht einem proprietären Test Genüge zu tun), und zwar abhängig von Workflows, Programmen und Arbeitsweisen, lohnt es sich, darüber zu diskutieren - vorher wohl eher nicht. ;)

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: tom Administrator
vom: So 30 Jun, 2013 15:46  

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:
Reiner, an dem Tag, an dem du erkennst, dass es einen Unterschied zwischen VideoSCHNITT und COMPOSITING gibt, dass es SCHNITTprogramme und COMPOSITINGprogramme gibt, macht es Sinn, hier zu diskutieren. Vorher ist es einfach sinnlos.


Ich denke im Arbeits-Alltag macht die Unterscheidung wenig Sinn, weil die viele User am gleichen Computer an dem sie schneiden auch andere videorelevante Arbeiten wie eben Compositing und Grading (mittels verschiedener Programme) erledigen - wenn sie nicht hochspezialisiert arbeiten sind und für jede Aufgabe einen eigenen Computer bzw Spezialisten zur Verfügung haben

Der Titel ist vereinfacht (wie Titel halt manchmal so sind) - im ersten Satz wird ja beschrieben worums geht: um einen universell leistungsfähigen Computer rund um die Arbeit mit Video - und dem Text ist ja schnell zu entnehmen, dass hier erstmal grundsätzliches behandelt wird.

Thomas
slashCAM




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Antworten mit Zitat direkter Link zum Beitrag
Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: So 30 Jun, 2013 16:09  

@tom
Natürlich könt ihr das so sehen (warum ihr den Artikel dann aber nicht Videobearbeitung überschrieben habt, verstehe ich trotzdem nicht).

Ich denke eben nur, dass hier eigentlich mehr Know How da ist und man hier und da Differenzierungen vornehmen könnte. Nein, sollte ;)

Schau dir an, was rauskommt: weiter oben gibt es eine Frage nach den CL-Werten. Man hätte auch mal schreiben können, dass sie NULL-praxisrelevant sind. Wird man nicht merken, nie. Aber trotzdem sind natürlich geringere Werte besser, nur was nützt es ;)

Vielleicht wäre der eine oder andere dankbar, wenn sein Geldbeutel etwas geschont wird. Aber ist vielleicht gar nicht euer Interesse.




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Antworten mit Zitat direkter Link zum Beitrag
Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Novomotion 
vom: So 30 Jun, 2013 19:51  

Eines der Grundprobleme ist, dass es vor allem in den unteren Preisklassen kaum speziell auf Videoschnittrechner zugeschnittene Hardware gibt. Und falls doch, bitte ich, mich zu korrigieren.

Grundsätzlich müsste man doch sagen können, dass Videoschnitt-Rechner auf Videoschnitt hin optimiert sind und nur in dieser Kategorie hohe Leistungen bringen sollen. Aber andererseits: das übliche, was man sonst noch am PC macht, wird am Videoschnittrechner auch ziemlich flott gehen. Was er nicht kann oder, besser gesagt: können muss, sind andere rechenintensive Aufgaben, die einen anders abgestimmten Rechner erfordern.

Es wäre meiner Meinung nach sinnvoll, den Lesern dieses Artikels zu sagen, was sie in einem Videoschnitt-Rechner brauchen und auf was sie gut und gerne verzichten können (was aber in üblichen PCs und in manchen sinnlos aufgemotzten oft - für den Videoschnittler nutzlos - drinsteckt).

Vorab: Manche meiner im folgenden gestellten Fragen wurden in dem Artikel beantwortet, manche kaum oder nur sehr oberflächlich. Wäre schön, wenn man da ausbauen und vertiefen könnte (was ja teilweise bereits geschehen ist). Mit Empfehlungen in unterschiedlichen Preiskategorien (Consumer/Semiprofi/Profi/High-End), an denen man sich orientieren kann.

So fallen mir z. B. folgende Fragen ein:

- welche Prozessoren sind - speziell für den Videoschnitt - gut geeignet und welche eher nicht? Dass hohe Taktung oberflächlich und allgemein betrachtet gut ist, das tönt sowieso von überall her. Aber abgesehen davon? Intel vs. AMD? Wieviele Kerne? Sonst irgendwelche Merkmale? Empfehlungen?

- Die grundsätzlich gleichen Frage wie für Prozessoren gelten auch für Arbeitsspeicher (RAM). Klar ist geringe Latenz und höhere Taktung schneller und deswegen oberflächlich betrachtet besser. Und das mehr RAM grundsätzlich besser ist als weniger ist eine bekannte Faustregel. Aber wie wirkt sich was effektiv beim Arbeiten aus und gibt es noch andere Dinge, die sich evtl. stärker auf die Leistung beim Videoschnitt auswirken?

- Viele Mainboards haben sicherlich Schnickschnack, die man bei einem Videoschnitt-Rechner nicht braucht. Braucht man 8 x USB 2.0? Welche und wieviele Anschlüsse sind heute und morgen wirklich wichtig? Braucht man On-Board-Grafikchips, wenn man sowieso eine oder mehrere Grafikkarten einsetzt? On-Board-Soundchips? Oder gar irgendwelche integrierten Speaker (was jedoch wahrscheinlich eher bei Monitoren der Fall ist)? Welche Flaschenhals-Fallen sollte/kann man bei einem Mainboard für den Videoschnitt-Rechner vermeiden? Mit anderen Worten: Was sind die besonders wichtigen Bausteine eines Mainboards für einen Videoschnitt-Rechner? Gibt es im Gegensatz Bausteine, die bei Videoschnitt vernachlässigt und im Sinne des Geldbeutels geopfert werden können? Gibt es überhaupt Mainboards (abgestuft nach Preiskategorien), die speziell für Videoschnitt-Rechner entworfen wurden, also Empfehlungen?

- Die gleichen Fragen gelten auch für den zweiten Teil der Artikel-Reihe. Grafikkarte, Festplatten, Gehäuse, Netzteil - ich denke, auch da kann man mehr zwischen einem in alle Richtungen oder auf Gaming hin aufgemotzten Rechner und einem auf Videoschnitt hin ausgerichteten unterscheiden, auch im Sinne des Geldbeutels, ohne auf Leistung zu verzichten, sofern es nur um die Leistung beim Videoschnitt geht. Insbesondere Ratschläge zum sinnvollen verwenden von SSD-Platten, was bei SSD-Platten im Gegensatz zu den HDD-Platten obsolet/unwichtig ist und wie man beide Sorten im Sinne des Geldbeutels ohne merkbare Leistungseinbußen kombiniert und nutzt, wie man SSDs schont und bei welchen Aufgaben man sie nicht schonen sollte - das würde ich mir im 2ten Teil wünschen. Grafikkarten wird man wahrscheinlich ohnehin intensiv abhandeln - hoffentlich auch die Frage, wie ein Multi-Grafikkarten-System gestaltet und eingesetzt werden muss, um in der Praxis mehr Leistung zu bringen.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: holger_p 
vom: So 30 Jun, 2013 20:55  

Reiner M hat folgendes geschrieben:


Video-Anwendungen freuen sich dagegen über "breite" CPUs mit vielen Kernen. Hier ist zwar auch oft die hohe Taktrate das Maß (besonders dann, wenn die Anwendung von Haus aus nur wenige Kerne nutzt, ist unterschiedlich), jedoch kann die Zahl die Kerne je nach Anwendung eine schwache Takrate mehr als kompensieren.
Typische Prozessoren: Ab Intel i7 2nd Generation und Xeon.


Es ist richtig, dass der i7 oft empfohlen wird, aber der Grund ist oft nicht die "breite" CPU. Diese CPU kann als SandyBridge und IvyBridge

1. sehr gut Anwendungen, die nicht alle Kerne auslasten, auf einem extrem hohe Taktraten anbieten, also TurbiBoost.
2. die 4 realen Kerne
3. die Grafikeinheit, die ihre Codiereinheit mittels Quick Sync auch zum Encodieren genutzt wird.

Es gibt nun Hersteller, die es nicht schaffen, die Kerne gleichmäßig auszulasten und die den i7 empfehlen, weil der dank Turbo Boost das gut kaschieren kann und deshalb trotzdem schnell ist. Andere Hersteller können die 4 Kerne gut auslasten und empfehlen den i7 deswegen. Und andere können Quick Sync nutzen. Unter den gängigen Schnittprogrammen ist alles drei zu finden, sogar Programme die Quick Snyc und alle 4 Kerne nutzen und der i7 ist für alle drei Varianten eine gute Wahl. Auch bei den Programmen, wo die Entwickler bis zu heute das Prinzip "Multicore" noch nicht verstanden haben.


Gruß Holger




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Reiner M 
vom: So 30 Jun, 2013 22:21  

Alles gut, Holger. Danke für die Ergänzungen. HT hast Du nicht erwähnt als wesentliches Merkmal gegenüber der i5-Serie.
Mein i7 hat übrigens 6 echte Kerne, also 12, und keine Grafikeinheit ;)
Die i7-Familie ist groß.

Du hast völlig Recht: Insbesondere die große Skalierbarkeit dieser CPU, die automatische Anpassung an den Bedarf, den unterschiedliche Applikationen während der Arbeit auch noch unterschiedlich melden, das waren für mich ausschlaggebende Kriterien für diese CPU.
Ich fahre sie im Energiesparbetrieb mit Turbo-Boost. Dann taktet sie zwischen 1200 und 3900 MHz, bei Vollast aller Kerne geht sie auf 3,6Ghz. Unterm Strich spart das jede Menge Strom und sie zeigt genau dann die Power, wenn sie nötig ist. Ideal für Videobearbeitung, wie ich meine.

Reiner

Ach ja: Ein weiteres Kriterium für die CPU war der Quadchannel-Suppor.t Nur noch nachgeschoben, weil ja RAM auch schon ein Thema war.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: holger_p 
vom: So 30 Jun, 2013 22:40  

Reiner M hat folgendes geschrieben:
Alles gut, Holger. Danke für die Ergänzungen. HT hast Du nicht erwähnt als wesentliches Merkmal gegenüber der i5-Serie.
Mein i7 hat übrigens 6 echte Kerne, also 12, und keine Grafikeinheit ;)
Die i7-Familie ist groß.


Herzliches Beileid zum fehlenden Quick Sync... ;-)
HT habe ich unterschlagen, weil das beim Videoschnitt kaum relevant ist. Das mag evtl. was nützen, wenn man eine Software mit zig Plugins nutzt. Was bringen sonst die virtuellen weiteren Kerne, wenn sehr viele Programme, Plugins usw. kaum in der Lage sind, die wirklich vorhandenen Kerne effektiv zu nutzen? 2012 war es so, dass viele Schnittprogramme in erster Linie vom i7 profitierten, weil er eine dank Turbo Boost auch Singlethreads brutal schnell macht. Und Quick Sync wird zwar von mehr und mehr Spielen genutzt, aber ausser Edius nutzt es meines Wissens kein Schnittprogramm. Bringt bei meinem Rechner aber immerhin ein um den Faktor 3 schnelleres Rendern.


Gruß Holger




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Reiner M 
vom: So 30 Jun, 2013 23:33  

Nun, Premiere Pro nutz die Kerne. Immer gut zu tun.
AE sowieso, aber das ist ja kein Videoschnittprogramm. ;)
Trotzdem mache ich damit Videobearbeitung und dann stehen sehr regelmäßig 12 Kerne auf 100% Last. Ich hätt' gern mehr ...

Beste Grüße,
Reiner




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: holger_p 
vom: Mo 01 Jul, 2013 12:02  

tom hat folgendes geschrieben:


Was wären denn Deine Tipps? Wir sind - wie schon geschrieben - für alle Empfehlungen dankbar, da einige von Euch sicher mehr Erfahrung beim Zusammenschrauben von Schnittsystemen haben wie wir :-)

Thomas
slashCAM


Das ist aber ein ernstes Problem, denn die Anforderungen der verschiedenen Systeme spreizen sehr auseinander.

Es gibt nur wenige wirklich Gemeinsamlkeiten und die sind simpel und sehr schnell aufgeführt:
Prozessor: i7, 2. Generation (Sandy Bridge) oder neuer.

RAM: Viel hilft viel. 16 GB sollten es sein, für einige wenige Fälle auch mehr

Motherboard: Irgendwas ohne unnötigen Schnickschnack, USB 3.0 ist Pflicht, Firewire sinnvoll, falls man noch ältere Kameras hat. Bei der Marke hat jeder seine Vorlieben, Asus und Gigabyte werden gerne empfohlen, ich habe aber beiden den Eindruck, dass es teilweise zickige Diven sind und bevorzuge inzwischen MSI oder Foxconn. Foxconn kennt jeder als den bösen Apple-Zulieferer, die bauen aber seit 20 Jahren Motherboarde und sind derzeit der größte Motherboardhersteller der Welt. Intel läßt seine Boarde dort auch entwickeln und fertigen und die Dinger sind unauffällig, aber stabil.

Festplatten: 3 Stück. Eine für Betriebssystem und Software, hier wäre eine SSD sinnvoll. Eine für die Quellen, auch hier wäre eine SSD sinnvoll, aber wegen der benötigten Größe teuer. Alternative wäre hier eine Velociraptor, aber vorsicht, die ist laut und wird warm. 3. Festplatte als Zielfestplatte, hier reicht eine magnetische Platte vollkommen aus.

Grafik: Da sind wir an dem Punkt, wo man wissen sollte, welche Software man benutzt. CUDA geht nur nvidia-Karten. Für Quick Sync braucht man einen i7 und einen Grafikanschluss auf dem Board sowie eine beliebige weitere Grafikkarte. Für alle Anwendungen ohne CUDA ist mein Tipp die ATI 7790. Schnell, guter Videodurchsatz und recht sparsam (=weniger Abwärme). Ist in Versionen mit zwei Lüftern zu bekommen, dann ist die Karte sehr leise. ATIs Katalyst Treiber hat kein Problem mit 3 Bildschirmen und auch nicht damit, dass ein Bildschirm mit 50Hz betrieben werden soll. Auch der für Quick Sync (für EDIUS sinnvoll) erfoderliche Mischbetrieb Grafikkarte und Intel Chipsatzgrafik ist kein Problem.

Betriebssystem ist derzeit klar: Windows nur in Version Windows 7, bei mehr als 16GB muss es die Professional Version sein.


Gruß Holger




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: Mo 01 Jul, 2013 12:08  

holger_p hat folgendes geschrieben:
RAM: Viel hilft viel. 16 GB sollten es sein, für einige wenige Fälle auch mehr

Was mich mal in diesem Zusammenhang interessieren würde: welches Schnittprogramm ist denn in der Lage, mehr als, sagen wir mal, 8GB RAM auszulasten. Habs nicht extra getestet, würde mich einfach mal interessieren. (Ich glaube, ich hab das bei mir noch nie geschafft)




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Frank Glencairn 
vom: Mo 01 Jul, 2013 12:26  

Ja, so hat jeder seine Präferenzen.

Für mich sind z.b. mehrere PCI Steckplätze mit 16 Lanes wichtig, die aber auch weit genug auseinander sind, damit ich zwei oder drei Grafikkarten nebeneinander bekomme - da wird die Luft auf dem Mainboard Markt schnell dünn.

Ein entsprechend fettes Netzteil ist auch nötig. Dabei interessierter mich nur die Zuverlässigkeit, der Stromverbrauch is mir völlig schnuppe.

Backplane Einschübe für Laufwerke, vor allem das C-Laufwerk.
Ich hab immer eine 1:1 Kopie einer perfekt sauberen Installation im Schrank.
Wenn mein System Mucken machen sollte, spiegel ich das einfach rüber und arbeite weiter.

Alles in 19" Gehäusen im Rack.

Was viele völlig außer Acht lassen ist ein handoptimiertes System.
Allen Scheiß löschen oder Abschalten, nix außer die Schnitt/CC/Compositingsoftware und einige Helferlein drauf. Kein Mail, kein Surfen, kein Virenschutz, keine Spiele, kein Office, keinen Scheiß. Und natürlich keine physikalische Verbindung zum Internet.

Mit der Kombi bin ich eigentlich immer extrem gut gefahren.




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1
Autor: DV_Chris 
vom: Mo 01 Jul, 2013 12:48  

Frank Glencairn hat folgendes geschrieben:
Ein entsprechend fettes Netzteil ist auch nötig. Dabei interessierter mich nur die Zuverlässigkeit, der Stromverbrauch is mir völlig schnuppe.


Wobei das gerne in Gamer Kreisen geübte Netzteil Hochrüsten dazu führt, dass viel zu hoch dimensionierte Teile eingebaut werden. Hier einmal ein sinnvoller Link zum Thema:

http://www.enermax.outervision.com




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: holger_p 
vom: Mo 01 Jul, 2013 14:38  

Frank Glencairn hat folgendes geschrieben:

Was viele völlig außer Acht lassen ist ein handoptimiertes System.
Allen Scheiß löschen oder Abschalten, nix außer die Schnitt/CC/Compositingsoftware und einige Helferlein drauf. Kein Mail, kein Surfen, kein Virenschutz, keine Spiele, kein Office, keinen Scheiß. Und natürlich keine physikalische Verbindung zum Internet.

Und zukünftig keine Adobe Software - denn die braucht alle paar Wochen den Kontakt "nach Hause".

Wobei ich mich ernsthaft frage, warum man mehrere Grafikkarten in einem Schnittsystem braucht? Selbst nvidia hat sehr leistungsfähige Doppel-GPU-Karten im Programm. Das klingt wie die Vorstufe zur CGI-Farm oder Einsatz als Passwortknacker...

Gruß Holger




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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: Frank Glencairn 
vom: Mo 01 Jul, 2013 14:42  

In erster Linie für Resolve. Premiere unterstützt glaub ich die Doppel GPU Karten nicht.



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Titel: Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt- Teil 1: CPU, Mainboard,
Autor: dienstag_01 
vom: Di 02 Jul, 2013 09:20  

dienstag_01 hat folgendes geschrieben:
welches Schnittprogramm ist denn in der Lage, mehr als, sagen wir mal, 8GB RAM auszulasten.

Scheinbar alle im Urlaub ;)




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