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Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser Fazit
Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: CameraRick 
vom: Mi 28 Nov, 2012 16:34  

dirkus hat folgendes geschrieben:
Ich würde zum Beispiel ein RAW Editing nicht mehr selbst machen, sondern an einen Cutter bzw Coloristen abgeben, damit der dann das bestmögliche herausholen kann. Alles alleine zu machen, wäre hier einfach wahnsinn und würde das Produktionsniveau letzendlich vielleicht sogar noch senken.

Dann nimm doch ProRes, und arbeite wie bisher - nur dass Du etwas forscher heran gehen kannst im Grading, und nicht im Ansatz so viel Banding bekommst.
Oder hol selber das "best mögliche" heraus, eben nach Deinem Maßstab - wirst mit einer DSLR ja auch nicht die gleichen Ergebnisse bekommen wie die Leute bei der TV-Serie Dexter. Ist ja nichts schlimmes dran, es nicht so zu können wie es optimal wäre, aber immerhin könnte man noch was dran machen, und ist nicht mit seiner Grütze gestraft.

Dreh mal in einer U-Bahn, die partiell auch draußen fährt - allein für so komplexe Licht-Wechsel würde ich gern RAW dabei haben und es bei belieben anschalten KÖNNEN (nicht müssen)




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: iasi 
vom: Mi 28 Nov, 2012 16:49  

WoWu hat folgendes geschrieben:

Ein vergleich BMC und DSLR ist da relativ witzlos, auch wenn man alle Register im LOG-Verfahren zieht, wird das zu keinen befriedigenden Ergebnissen führen, es sei denn, man fängt auch bei der Kamera an und die lässt das leider (vermutlich) nicht zu, weil sie kein Servicemenü hat.

welche kamera meinst du denn? ich nehme mal an die 8bit teile.




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: dirkus 
vom: Mi 28 Nov, 2012 16:58  

[quote="CameraRick
Dann nimm doch ProRes, und arbeite wie bisher - nur dass Du etwas forscher heran gehen kannst im Grading, und nicht im Ansatz so viel Banding bekommst.
[/quote]


Genau darum geht es mir. Wenn ich das Material der BMCC genauso gut oder besser an das Material der DSLR anpassen kann - wie ich auch schon Epic Material angepasst habe - dann würde es mir was bringen.

Das ich dabei natürlich nicht immer alle Möglichkeiten der Kamera voll aussnutzen werde, und dabei oft unterhalb des möglichen Gesamtniveaus bleibe, nehme ich dabei gerne in kauf.

Ich habe im letzten Monat 3 Musikvideos produziert. Für einige dieser Videos musste ich sogar auf Fremdmaterial zurückgreifen, das eine geringe Qualität als DSLR hatte. Das war alleine nur deshalb zu schaffen, weil ich mit den DSLRs einen optimalen Workflow hinbekommen habe und ich alles Material wunderbar verarbeiten konnte. Für meine Zwecke liegt DSLR Footage in einem günstigen Mittelraum - ich kann es sowohl abwärts- als auch aufwärtskompatibel Einsetzen. Ok, Musikvideos sind auch ein Bereich für sich, der nicht immer viel mit Film gemeinsam hat. Sogar 7D Material muss ich oft zusätzlich weichzeichnen, weil die Künstler sich garnicht so scharf mit ihren ersten Hautfalten sehen wollen;-)




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: CameraRick 
vom: Mi 28 Nov, 2012 17:06  

Mir tut es immer etwas leid, wenn man sehr gutes Material (RAW einer Epic oder ProRes einer Alexa) auf das Niveau einer DSLR trimmen muss.

Aber wieso sollte es mit den ProRes-Files nicht gehen? 10bit 422 kann man auch astrein verkrüppeln, dann machst noch nen leichten Blur drauf (oder herunter-skalieren und verlustbehaftet wieder hochskalieren, damit hatte ich die besten Ergebnisse). Klar kann man das mit DSLRs mischen.
Die Frage ist ob man das will (oder gemessen am Preis einer BMCC: sollte). Ich würd die DSLR eher für Spezial-Sachen nehmen; haben sich bislang wenige dran gestört wenn die "Special Cam" nicht so toll aussah wie die anderen (etwa eine GoPro am Gitarrenhals in schwierigem Licht)




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: derkiki 
vom: Sa 01 Dez, 2012 13:10  

Danke für den Test, der Beste im Netz! Leider kann Rolling Shutter selbst bei statischen Einstellungen ein Problem sein, bei schnell bewegten Objekten im Hintergrund (Bus, Auto, UBahn). Das größte Problem scheint mir aber, daß man zwar eine unfassbar günstige Raw-Kamera bekommt, die Kosten drumherum aber enorm ansteigen: Objektivauswahl (Weitwinkel wird teuer), SSD Platten und (bei mir jedenfalls) komplett neuer Rechner. Ein APS-C Sensor, MFT mit Objektivsteuerung und Cineform-Raw wären jedenfalls willkommene Verbesserungen für die nächste Version!
_________________
Georg




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: Medianaut 
vom: Sa 01 Dez, 2012 22:05  

Zitat:
Andrew Reid sagte sehr treffend in einem Tweet, dass Blackmagic mit dieser Kamera im Filmbereich nun vollbringt, was Apple zu seinen Gründerzeiten im Computerbereich geleistet hat:...


Hm, dann hätten ja wieder Xerox-Forscher das Konzept der BMCC entwickelt und Blackmagic hätte geklaut.

Zitat:
...Eine Geräteklasse, die eigentlich für die Industrie gedacht war, jedermann zugänglich zu machen.


Damals gab's neben Apple sehr viele Firmen, die das geleistet haben. Der Commodore 64 gehörte ebenfalls in diese Liga und sogar noch mehr, weil Apple Computer damals für die meisten unerschwinglich waren. Aber sollte die BMCC jemals so ein proprietär abgeschottetes Universum werden wie Apple, dann fange ich gar nicht erst damit an.




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: cantsin 
vom: So 02 Dez, 2012 01:19  

Medianaut hat folgendes geschrieben:

Damals gab's neben Apple sehr viele Firmen, die das geleistet haben. Der Commodore 64 gehörte ebenfalls in diese Liga und sogar noch mehr, weil Apple Computer damals für die meisten unerschwinglich waren. Aber sollte die BMCC jemals so ein proprietär abgeschottetes Universum werden wie Apple, dann fange ich gar nicht erst damit an.


Da wirfst Du jetzt aber die Geschichte etwas durcheinander und verwechselt die Anfänge von Apple mit den Anfängen der Macintosh-Platform. Beim ursprünglichen, von Wozniak entworfenen Apple I/II war noch nichts von Xerox inspiriert, er war ein bewusst offenes System, und auch das erste seiner Art, das halbwegs erschwinglich in größeren Stückzahlen erhältlich war. Das war 1976/77, der C64 kam 1982 heraus.




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: Medianaut 
vom: So 02 Dez, 2012 07:35  

cantsin hat folgendes geschrieben:
Medianaut hat folgendes geschrieben:

Damals gab's neben Apple sehr viele Firmen, die das geleistet haben. Der Commodore 64 gehörte ebenfalls in diese Liga und sogar noch mehr, weil Apple Computer damals für die meisten unerschwinglich waren. Aber sollte die BMCC jemals so ein proprietär abgeschottetes Universum werden wie Apple, dann fange ich gar nicht erst damit an.


Da wirfst Du jetzt aber die Geschichte etwas durcheinander und verwechselt die Anfänge von Apple mit den Anfängen der Macintosh-Platform. Beim ursprünglichen, von Wozniak entworfenen Apple I/II war noch nichts von Xerox inspiriert, er war ein bewusst offenes System, und auch das erste seiner Art, das halbwegs erschwinglich in größeren Stückzahlen erhältlich war. Das war 1976/77, der C64 kam 1982 heraus.


Also wenn hier etwas durcheinandergebracht ist, dann ist das dieser Vergleich der BMCC mit einer angeblichen Leistung von Apple, denn Deine reflexhaften Widersprüche ziehen nicht: Der Apple I war nur ein Bausatz und als solcher keineswegs billig. Einen Altair gab's ein Jahr zuvor für fast die Hälfte, und der Xerox Alto als eine wenngleich noch teure Vorlage datiert sogar auf das Jahr 1973. Den Massenmarkt in der Weise, wie es diese vermeintliche Analogie von Apple zu Blackmagic nahelegen soll, hat hingegen erst der C64 bedient – damals hatte Apple in dieser Szene schon ein als elitär etabliertes und sehr teures Image wie etwa Hasselblad in der analogen Photographie.

Die ehemalige Firma Apple Computer, Inc. hatte sicherlich einen erheblichen Anteil an der Geschichte des PC zu verbuchen, und sie standen damals auch sicher weiter vorn unter den Vorreitern als Steve Jobs das später als Nachzügler bei den DRM-freien Musikdownloads war, aber Vorreiter und echte Visionäre waren damals eher andere – Steve Jobs war nur der bessere Verkäufer, was Blackmagic übrigens erst noch schaffen muß...




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: toxitobi 
vom: So 02 Dez, 2012 16:39  

Hallo Zusammen,

bei dem Thread ist mir ne Idee gekommen: Den Monitor aus der BMDCC ausbauen, in ein neues Alugehäuse packen, das ganze per Magicarm an die Kamera hängen und wie vorher verkabeln. Anschließend das Loch, wo vorher der Monitor war mit nem V-Mountadapter (intern angeschlossen) ersetzen. Dann hätte man defintiv nen schöneres Handling.

In dem Sinne warte ich auf Kickstarter, oder jemand der diesen Umbau anbietet.

Noch ein schönes Wochenende der Tobi




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: iasi 
vom: So 02 Dez, 2012 16:49  

toxitobi hat folgendes geschrieben:
Hallo Zusammen,

bei dem Thread ist mir ne Idee gekommen: Den Monitor aus der BMDCC ausbauen, in ein neues Alugehäuse packen, das ganze per Magicarm an die Kamera hängen und wie vorher verkabeln. Anschließend das Loch, wo vorher der Monitor war mit nem V-Mountadapter (intern angeschlossen) ersetzen. Dann hätte man defintiv nen schöneres Handling.

In dem Sinne warte ich auf Kickstarter, oder jemand der diesen Umbau anbietet.

Noch ein schönes Wochenende der Tobi


oder einfacher eine Fernsteuerung plus Monitor ... oder ein App fürs smarte Telefon oder Tablet ...




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Titel: Re: Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser F
Autor: Blancblue 
vom: Di 12 Feb, 2013 15:30  

Ich packs mal hier rein, kommt später sicherlich noch in die slashCAM News:

Andrew Reids zweiter Teil vom RED Epic vs. BMCC Test:

http://www.eoshd.com/content/9635/red-epic-versus-blackmagic-cinema-camera-part-2-resolution-and-conclusion




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